Stress tötet? JA – Stress tötet! 

Beruflicher Stress ist einer der häufigsten Faktoren für Fehlzeiten

“Isch habe fertig! Flasche leer!” schrie einst Bayern Trainer Trappatoni voller Wut und Frust in die Mikrofone der Journalisten. Er fühlte sich fertig und leer, weil der Druck auf ihn zu groß wurde.

“Fertig sein” und sich fühlen wie eine leere Flasche – kennen Sie das? Wenn nicht bei sich selbst, so kennt es fast jeder im Freundes- und Bekanntenkreis und vor allem im Bereich der Arbeitskolleginnen und -kollegen.

Warum fühlen sich in unserer heutigen Zeit viele Menschen wie eine leere Flasche? Weil die beruflichen Anforderungen und damit die Anspannung immer stärker werden.
Stress am Arbeitsplatz kennt heute fast jeder, “Arbeitszeitverdichtung” ist eines der Unwörter unserer hektischen Zeit. Immer mehr Leistung muss in immer kürzerer Zeit geliefert werden. Das Wohl der Mitarbeiter spielt ein immer geringere Rolle, Hauptsache das Ergebnis stimmt.
Arbeitsplätze sind unsicher, immer mehr befristete Arbeitsverträge oder gar Leiharbeit führen zu Zukunftsangst. Angst erhöht immer das Stressniveau, die Leistungsfähigkeit sinkt weiter, ein Teufelskreis kommt in Gang. Akuter Stress wird chronisch und die “Arbeitsleistung” immer schlechter.
Zunehmender lange andauernder Stress kann in weiterer Folge zu schwerer Depression und Burnout führen. Seelisch ist man dann auf jeden Fall “tot” und wenn der Prozess nicht gestoppt wird, steigt die Selbstmordrate und auch auf der körperlichen Seite können lebensgefährliche Komplikationen eintreten.
Daher stimmt der provokative Titel: “Stress tötet!”

Wie erkenne ich solche Entwicklungen bei mir?

Ob man diese Zustände nun als Depression, Ausgebranntsein, Burnout oder Stresskrankheit bezeichnet, ist unwichtig! Medizinisch gelten dies Symptome als “Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung” und haben sogar eine Diagnosekennziffer “Z73”.
Leider glauben auch heute noch viele Ärzte, dass das alles harmlose Befindlichkeitsstörungen seien und “man sich doch nicht so anstellen solle”!
Um so wichtiger ist die eigene Aufmerksamkeit auf die folgende Auflistung. Symptome können einzeln oder zusammen, stärker oder abgeschwächt auftreten. Auffällig ist vor allem eine zunehmende Intensität und/oder Häufigkeit von…

  • innere Widerstände zur Arbeit zu gehen
  • Versagensgefühle
  • Gleichgültigkeit
  • starke Stimmungsschwankungen
  • Konzentrationsstörungen
  • erhöhte Aggressivität
  • zunehmender Zigaretten- oder Alkoholkonsum
  • häufiges Zuspätkommen oder Fehlen
  • negative Arbeitseinstellung
  • extremes Engagement oder Überaktivität
  • chronische Müdigkeit
  • soziale Isolation
  • pausenloses Arbeiten
  • Arbeiten als Lebensinhalt

Diese Liste ist nur ein Anhaltspunkt und ersetzt keine ärztliche Diagnose!

Was kann ich tun, bevor Stress zur Krankheit wird?

Achten Sie auf sich selbst!
Spätestens wenn man merkt, dass die Situation am Arbeitsplatz aus dem Ruder läuft, sollten die Alarmglocken klingeln! Familie und Arbeitskolleginnen und -kollegen merken oft viel früher, wenn der Stress überhand nimmt. Nehmen sie diesbezügliche Fragen nicht auf die leichte Schulter! Sorgen sie selbst für möglichst gute Arbeitsumstände.

Ganz wichtig ist der positive Ausgleich im Privatleben, z.B. durch:

  • gesunde Ernährung
  • Bewegung und Sport an der frischen Luft
  • Freizeitaktivitäten mit Familie und Freunden

Bleiben Sie gesund!

Die Gesundheit ist doch das wertvollste Gut, denn ohne Gesundheit ist die Lebensqualität doch sehr reduziert. Wir leben in einer Zeit, in der der Beruf, viel Zeit beansprucht und in der Freizeit ist man dann oft zu müde um sich in ein Fitnessstudio zu schleppen. Doch auch wenn Sie einen, meist im Sitzen verbringenden Bürojob haben, können Sie fit und aktiv sein.
Hier die besten Büroworkouts, die Sie leicht zwischen Telefonaten oder in kurzen Wartezeiten einbauen können.

• RÜCKENWORKOUT FÜRS BÜRO
– Schulterkreisen
Kreisen Sie Ihre Schulter, langsam dreißig Mal nach vorne und danach dreißig Mal nach hinten.
– Drehsitz
Hier sitzen Sie auf Ihrem Bürostuhl, schlagen ein Bein über das andere und drehen Sie Ihren Oberkörper in die entgegengesetzte Richtung. Halten Sie diese Position für dreißig Sekunden und führen dies in der entgegengesetzten Richtung mit dem anderen Bein überkreuzt, genau gleich durch. Machen Sie dies zwanzig Mal.
– Apfelpflücken
Stehen Sie mit geraden Rücken, Arme nach oben geben und wie beim Apfelpflücken, abwechsend die Arme nach oben recken. Führen Sie diese Übung zwanzig Mal hintereinander durch.
– Brustöffner
Breiten Sie Ihre Arme weit auseinander und führen diese wieder langsam vor dem Brustkorb zusammen. Machen Sie dies zwanzig Mal. Atmen Sie dabei bewusst tief durch die Nase ein und durch den Mund aus.
– Schulterdehner
Setzen Sie sich gerade auf einen Stuhl, geben Sie einen Arm, gerade gestreckt, quer vor dem Hals, mit dem anderen Arm drücken Sie gegen die Ellbeuge des gestreckten Arm. Halten Sie diese Position für dreißig Sekunden.

Am besten führen Sie diese Übungen bei geöffnetem Fenster durch, damit Ihre Zellen mit frischem Sauerstoff gefüllt werden. Sie werden sofort spüren, wie Ihre Vitalität und Konzentrationsfähigkeit gesteigert wird.
Gerade wenn Sie viel und lange sitzen, sollten Sie immer wieder Ihre Füße kreisen, damit die Durchblutung angeregt wird.

• BEWEGUNGSTIPPS FÜR JEDERMANN
– Benutzen von Stiege
Auch wenn Sie noch so in Eile sind, nehmen Sie statt Lift oder Rolltreppe, die Stiege. Es stärkt Ihre Oberschenkelmuskulatur und Waden und wer will sich den schon gerne in einem überfüllten, mit Bakterien besiedelten Lift, quetschen, wenn das Benutzen einer Stiege, nur Positives in Ihrem Körper bewirkt.
– Benutzen von Fahrrad
Ersparen Sie sich doch die lästige Parkplatzsuche mit dem Auto und schwingen Sie sich auf Ihren Drahtesel. Sie tun damit etwas für Ihre Ausdauer, Ihr Körper wird mit Sauerstoff versorgt und Sie nehmen Ihre Umwelt wieder bewusster wahr.
– Gehen Sie zu Fuß
Tätigen Sie ihre Alltagserledigungen doch einfach zu Fuß oder steigen einfach einige U-Bahnstationen früher aus und gehen den Rest zu Fuß. Auch während Sie telefonieren können Sie währenddessen herumspazieren und etwas für Ihre Beinmuskulatur tun.
– Benutzen Sie einen Hometrainer
Wenn Sie keine Lust auf ein Fitnessstudio haben, beschaffen Sie doch einfach einen Home- oder Crosstrainer und trainieren gemütlich vor Ihrer Lieblingsserie, anstatt auf der Couch zu liegen. Oder machen Sie einfach Kniebeugen vor dem Fernseher.

Es ist so einfach fit und aktiv durch den Alltag zu gehen. In diesem Sinne: “Bewegung ist Leben. Leben ist ein Prozess. Verbessere die Qualität des Prozesses und du verbesserst die Qualität des Lebens selbst.”

Wie können Depressionen entstehen?

Alle Depressionen haben einen oder mehrere Auslöser, die die betreffenden Personen in gewissen Lebenslagen stets erneut belasten. Vom Inneren her kann das ein psychisches unverarbeitetes Trauma sein, wie beispielsweise Misshandlung, Krankheiten, Bedürfnisse, die in der Kindheit unerfüllt blieben und der Tod eines Angehörigen. Selbst erworbene oder angeborene Hirnstoffwechselstörungen durch einen veränderter Haushalt von Neurotransmittern im Denkorgan, sowie ein Serotonin- und Noradrenalinmangel sind möglicherweise die Ursache. Von den äußeren Belastbarkeitsfaktoren können Probleme in der Beziehung, Trennung, Stress in der Schule, im Studium oder im Job, Arbeitslosigkeit, dunkler und kühler Herbst sowie Winter und die Geburt Depressionen auslösen. Manchmal verschwindet die Depression auch gleich wieder, wenn ein Wegfall der Belastung erfolgt. Da meist durch die Depression ebenso Kraft verloren geht, um die Lebenslage zu ändern, geraten die Betroffenen an einen Punkt, an dem sie teilweise professionelle Hilfe aufsuchen. Allerdings gibt es heutzutage mehrere Möglichkeiten Depressionen zu überwinden. Das Ziel sollte sein, dass man raus möchte aus der Depression. Nachfolgend einige Schritte, die dabei helfen können, dass die Lebensfreude zurückkehrt.

1. Depression verstehen
Als erstes ist zu verstehen, was die Depression verursacht. Was geschieht genau im Körper und im Denkorgan? Wie entstehen diese negativen Gedankenkreise? Der schwerste Schritt ist zuzugeben, dass Probleme da sind. Uns wurde beigebracht, dass zahlreiche Bedürfnisse und Gedanken, die wir haben, nicht ernst genommen werden sollen. Im Job, bei Freunden und in der Schule hat man zu funktionieren. Immer, wenn ein Versuch erfolgt, dass man aus herkömmlichen Gewohnheiten ausbrechen und neuartigen Impulsen folgen möchte, wird man von jeden gebremst. Das ist natürlich nicht böse gemeint, kann aber dazu führen, dass wir irgendwann keine neuen Dinge mehr ausprobieren. Wir leben nicht mehr offen und ehrlich, damit bei den geliebten Menschen nicht angeeckt wird. Das ist allerdings die Ursache, warum es überhaupt zu einer Depression kommt. Bei Depressionen handelt es sich daher weniger um eine Erkrankung, sondern eher um ein Signal, dass das Leben nicht von einem gelebt wird.

2. Depression überwinden
Wurde verstanden, wie die Depression verursacht wurde, dann kann damit begonnen werden, dass man den Weg heraus antritt. Endgültig frei zu sein von Depressionen erfolgt nicht von einem Tag auf den anderen. Es handelt sich dabei um einen Prozess, in dem man zahlreiche neue Erfahrungen zu machen und bewusster zu Leben hat. Man braucht sich aber bis zu diesem Augenblick nicht einfach nur machtlos fühlen. Es gibt unterschiedliche Techniken, die dafür sorgen, dass sich immer wieder das Gemüt kurzzeitig verbessert. Dabei handelt es sich um Techniken, mit denen die eigenen Gedanken und Gefühle kurzfristig manipuliert werden können, ohne dass die endgültige Heilung dabei aufgehalten wird. Es hilft beispielsweise schon eine bewusste Ernährung, regelmäßiger Sport, die eigene Körpersprache zu beobachten, ehrlich zu sich selber und zu anderen zu sein, selber Verantwortung für das Wohlbefinden und die Gesundheit zu übernehmen, sich mit anderen Menschen zu treffen, Ablenkungen und Süchte zu bekämpfen, sowie sich täglich Zeit zum Entspannen zu nehmen. Psychotherapie und Arzneimittel gelten hier ebenfalls als wertvolle Unterstützung.

3. Schutz vor Rückschlägen
Um endlich von Depressionen frei zu werden, muss gelernt werden, dass man das eigene Leben echt, selbstbestimmt und ehrlich lebt. Diese genannten Methoden können zwar für kurze Zeit helfen, sollten am Anfang aber immer wieder durchgeführt werden. Damit man auch Medikamente und Psychotherapie endgültig hinter sich lassen kann, sollte man lernen, dass man das Leben erneut in die eigene Hand nimmt. Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen sind erlernbar. Ein erfülltes Leben kann kein anderer einem geben. Es ist von einem selbst zu leben.

Abnehmen – Ein Prozess, der nahezu in aller Munde ist
Beim Thema Abnehmen sollte von vornherein differenziert werden, dass sich schnelles Abnehmen von effektivem Abnehmen deutlich unterscheidet.
Wer sein Körpergewicht binnen kurzer Zeit durch enormen Verzicht auf Lebensmittet – eventuell noch begleitet von einem Übermaß an Sport – reduziert, der riskiert in Folge einer solchen Reduktionsdiät den sogenannten Jo-Jo-Effekt. Die erzielte Gewichtsreduzierung scheitert dann an dem Punkt, wenn man in alte Gewohnheitsmuster zurückfällt. In den schlimmsten Fällen ist das Körpergewicht nach einem solchen Scheitern höher als in der Ausgangssituation.

Körperfettreduzierung braucht seine Zeit
Natürlich ist die Wunschvorstellung man müsste nur jeden Abend einige Sit-Ups machen, oder den Teller zum Mittagessen vielleicht nicht mehr ganz so sehr zu beladen, um abzunehmen. Abzielen will man mit dieser Denkweise auf die Hauptproblemzone: den Bauch. Doch an dieser Stelle bedarf ich erfolgreiches Abnehmen auch den richtigen Bezug zu einem realistischen Zeitfenster. Es gilt auch hier der Grundsatz: Gut Ding will Weile haben.
Leider ist es schwierig, bewusst an einer Körperstelle abzunehmen – der Körperfettanteil reduziert sich mehr oder minder gleichmäßig verteilt am ganzen Körper.

Der Schlüssel zum Erfolg
Die Schlagwörter hierzu sind ganz einfach Sport und ausgewogene Ernährung. Das Hauptaugenmerk sollte allen voran gestellt der Kalorienhaushalt sein. Erreicht man hier einen Defizit zum Tagesbedarf hin, beginnt der Körper langsam Energie aus den Fettzellen zu gewinnen. Fatal wäre es, wenn man deswegen nun schlussfolgert, dass Hungern der richtige Lösungsansatz ist. Das Erreichen eines solchen Defizites unterstützt man durch erhöhten Kalorienumsatz, beispielsweise durch körperliche Ertüchtigung. Wenn man den Organismus durch Sport richtig ankurbelt, fördert man somit die Fähigkeit des Körpers, die Energiegewinnung effizient zu gestalten.
Das immer beliebter werdende Cardio-Training ist mit seiner Kombination aus Ausdauer- und Kraftsport eine hervorragende Möglichkeit, dem überschüssigen Körperfett den Kampf anzusagen. Unter den Bezeichnungen Crosstrainer, Stepper oder Ergometer findet man in Fitnessstudios zahlreiche Optionen, um sich zu betätigen. Für den Heimgebrauch sind vergleichbare Geräte selbstverständlich auch verfügbar.
Jedoch unterstützt eine Fitnessstudio Mitgliedschaft auch die soziale Komponente des Abnehmprozesses und zu zweit nimmt es sich doch mit gegenseitiger Motivation gleich besser ab.
In Sachen Ernährung ist die gängige Ernährungspyramide ein nicht zu unterschätzender Anhaltspunkt. Mit ihren Angaben über die relativen Anteile von Lebensmittelgruppen für die tägliche Ernährung liefert sie solide Eckdaten für einen Ernährungsplan. Beispiele für einen solchen findet man auch in verschiedenen Internetforen.

Nun die Fragestellung: Ist es trotzdem möglich SCHNELL abzunehmen?
Sicherlich kann man das Abnehmen durch Beachtung der ausschlaggebenden Faktoren beschleunigen. Jedoch sollte man sich darüber bewusst sein, dass es schlicht und ergreifend nicht von heute auf morgen funktionieren wird.
Demnach erfordert die Situation einen umsetzbaren Methodeneinsatz, der sich in einem realitätsnahen Rahmen abspielt. Die Rede ist hier von intensiven Workouts mit mehreren Stunden aktiver Betätigung auf Laufband oder Crosstrainer. Um die Spanne des hierbei entstehenden Kaloriendefizites nicht wieder zu füllen, muss die Ernährung kalorien- und fettarm gestaltet werden. Nach Möglichkeit sollte Bewegung auch in den privaten als auch in den Berufsalltag integriert werden.
Abnehmen ist nicht nur ein Verlust von übermäßigem Fettgewebe sondern ebenfalls eine mentale Umstellung mit Aussicht auf eine positivere Sichtweise des Lebens.